VfL Günzburg vs Postwomen (19:32)

Sonntagsspiele liegen den Nürnberger Handballdamen einfach nicht und am Wochenende zeigte sich dies wieder deutlich. Nachdem das Spiel auf Wunsch der Post-Mädels um einen Tag verlegt wurde machten sie sich am Sonntag auf die weite Reise ins Schwabenland – um leider wieder mit leeren Händen heimzufahren.

Letzte Woche war die Überraschung noch geglückt und der aktuell Tabellenerste konnte vor heimischen Hallen geschlagen werden, jedoch war die Ausgangslage am Sonntag eine andere, da Günzburg die zwei Punkte benötigte, um den zweiten Tabellenplatz weiter zu sichern.

Das Spiel startete mit einem Treffer aus den Nürnberger Reihen und sollte aber die letzte Führung in diesem Spiel für die Gelb-Blauen bleiben. Luzi Hirschmann schien den Ball am schnellsten kontrollieren zu können und netzte bereits nach 1:33 für Nürnberg ein.

Bis zur 14. Spielminute schienen die Postwomen noch einigermaßen mithalten zu können, da der Rückstand noch relativ gering blieb (5:7), jedoch kamen dann unglückliche Kreisanspiele und das übliche Harz Problem dazu, sodass viele technische Fehler auf Seiten des Post SV zu buchen sind.

Mit einem glimpflichen 9:15 begab man sich in die Halbzeit. Hier appellierte Gerner an die Ehre der Mädels sich jetzt nicht abschießen zu lassen. Allen war klar, dass an diesem Sonntag keine Punkte zu holen wären, aber deswegen müsse man ja nicht das Handballspielen einstellen. Ordentlich runter spielen war die Devise und „bloß keine Verletzungen“.

Zurück in Halbzeit zwei legte Günzburg noch einmal eine Schippe drauf und zeigte den Nürnbergerinnen wie Handball aussehen kann, wenn das Timing bei Spielzügen perfekt ist.

Bereits in der 45. Minute stand ein zwölf Tore Rückstand auf der Anzeigetafel. Günzburg stellte dann noch auf eine offensive Manndeckung um, die die Postwomen jedoch noch für einige Torerfolge nutzen konnten.

Letztendlich gewannen die Günzburger verdient, da sie technisch sehr gut ausgebildet sind und jede Spielerin individuell stark ist.

In Gelb-Blau spielten: Hofer, Vogel (beide Tor) – Hoffmann (2), Lohse, Berthold (1), C. Schwab, C. Weber (2/1), Lederer (1), M. Schwab (4), Hirschmann (8), Lorenz, M. Weber (1), Rätsch

Jetzt gilt es den Fokus auf die nächsten 6 Tage zu legen, wenn man den Klassenerhalt schaffen möchte. Am Mittwoch steht das Nachholspiel in Herzogenaurach - bei „der Wundertüte“ – an (10.04., 20:00 Uhr, Gymnasiumshalle Herzogenaurach). Und am Samstag wird in der Herriedener Halle der aktuell 12. Platz, die HSG Volkach, in Nürnberg zum Heimspiel erwartet (13.04., 18:00 Uhr). Beides absolute „Must-Win“ Partien, wenn man kommende Saison wieder für die Landesliga planen möchte. Bei beiden Spielen hoffen die Damen auf lautstarke Unterstützung von den Rängen, um den Klassenerhalt zu schaffen!